92 Punkte beim WMC

Das Kreisverbandsjugendblasorchester setzte sich bei den Blasmusikweltmeisterschaften von der deutschen Konkurrenz ab.

Unter dem Motto „Breathing the World“ findet in der niederländischen Stadt Kerkrade zum 18. Mal der World Music Contest, die inoffiziellen Weltmeisterschaften der Blasmusikszene, statt.  Zum ersten Mal in der Geschichte des Blasmusikkreisverbandes Ulm/Alb-Donau nahm das Kreisverbandsjugendblasorchester, bestehend aus jungen Talenten rund um und aus der Region Ulm, an dem international geschätzten Wettbewerb teil.

Im Vorfeld ahnte keiner der Beteiligten was sie erwartet und insbesondere wie der Vortrag vor dem Fachpublikum ankommt. Um in die unbekannte Wettbewerbsatmosphäre einzutauchen, fand die letzte Generalprobe als öffentliche Probe im Rahmen der WASBE Konferenz in Utrecht statt. Die WASBE (World Association of Symphonic Bands and Ensembles), ist die weltweit einzige Vereinigung von Komponisten, Musikern und Dirigenten mit dem Ziel, die Bedeutung der Blasmusik global zu wahren und auszuweiten. Jeder Interessierte konnte das KVJBO, unter dem internationalen Namen „Symphonic Youth Windband Ulm“ beim letzten Feinschliff des Wettbewerbprogramms begleiten.

Doch das eigentliche Highlight der Reise stand noch bevor.  Am Sonntag, den 23. Juli 2017 um 19:10 Uhr betrat das KVJBO die Bühne des Parkstad Limburg Theaters in Herleen. Unter Applaus wurde das junge Orchester in Empfang genommen. Besondere Unterstützung erhielt das KVJBO auch durch das holländische Partnerorchester St. Cecilia Nieuwenhagen-Landgraaf, welche in dem gleichen Wettbewerb bereits eine Woche davor aufspielten. Bei dem Einspielstück, „Horkstow Grange“ aus  „Lincolnshire Posy“ (Percy Grainger) verflogen die letzten Unsicherheiten und die Freude am musizieren der Talente wurde für jeden im Saal sichtbar. Das Pflichtstück „Summer Dances“ (Adam Gorb) erklang leicht und schwungvoll. Doch besonders das Selbstwahlstück „Libertadores“ (Oscar Navarro) überzeugte das Fachpublikum dazu sich zu erheben und auch seitens der Jury wurde applaudiert. Besonders die spürbare Emotionalität während dem Vortrag hub das Orchester von der zuvor aufgetretenen Ying Wa College Band aus Hongkong ab.

Zum Ziel setze Dirigent Franco Hänle im Vorfeld als bestes deutsches Orchester abzuschließen. Dieses Ziel wurde mit einer Punktzahl von 92,00 Punkten mehr als erfüllt, sogar einige Orchester aus den blasmusikfanatischen Niederlanden wurden überholt. Mit nur 0,33 Punkten Abstand auf Platz 4 belegt das Kreisverbandsjugendblasorchester Ulm/Alb-Donau („Symphonic Youth Wndband Ulm“) momentan den 5. Rang der Second Division. Einen Platz vor dem Partnerorchester aus den Niederlanden und mit 5 Punkten Abstand zum nächsten deutschen Teilnehmer aus Bitburg-Prüm. Die endgültige Platzierung liegt noch nicht fest, denn am kommenden Wochenende treten noch einmal einige Konkurrenten vor die Jury des World Music Contests. Doch mit diesem Ergebnis sind Dirigent Franco Hänle und das junge Orchester mehr als zufrieden!

24.07.2017 Nathalie Ott

Das KVJBO startet in die WMC Saison

Von allen Richtungen spazieren sie herbei. Die rund 75 Hörner, Klarinetten,
Trompeten, Schlagzeuger und viele weitere Instrumente treffen sich wie jedes Jahr
zum Probenauftakt in der Musikschule in Ulm-Söflingen. Doch irgendetwas ist dieses
Jahr anders. Schaut man in die Gesichter der jungen Musiker erkennt man sowohl
die Vorfreude auf das Musizieren als auch eine kleine Anspannung oder ist es sogar
Nervosität?
Um Punkt 14:00 Uhr des vergangenen Sonntags war Probenbeginn und damit der
Start der bevorstehenden Weltmeisterschaftssaison. Noch nie nahmen die jungen
Talente des Kreisverbandsjugendblasorchesters Ulm/Alb-Donau am sogenannten
World Music Contest in Kerkrade (Niederlande) teil. Alle vier Jahre verwandelt sich
die kleine Stadt in ein gigantisches Volksfest, welches die
Blasmusikweltmeiserschaften umrahmt. Einmal an Weltmeisterschaften
teilzunehmen ist der Traum aller. Jener Traum wird sich in diesem Jahr erfu?llen.
Natu?rlich möchte man mit jugendlichem Ehrgeiz eine sehr gute Wertung erspielen
und hierfu?r ist die höchste Konzentration in den Proben erforderlich.
Noch stehen einige Probentage bevor, doch mit jedem Ton der gespielt wird
wachsen die beiden Wettbewerbsstu?cke „Summer Dances“ (Adam Gorb) und
„Libertadores“ (Oscar Navarro). Besonders letzteres ist perfekt auf das jugendliche
Temperament der Musiker zugeschnitten. Mit taktvollen Schlagzeugpassagen und
einem Bodypercussion Teil werden die Landschaft und die Freiheitskämpfer des
Amazonas auf beeindruckende Weise charakterisiert.
Den letzten Schliff werden die Wettbewerbsstu?cke bei einem externen
Probenwochenende in Bad Waldsee erhalten. Hier widmen sich die Musiker drei
Tage lang voll und ganz der Musik.
Doch auch jedes noch so ehrgeizige Proben kommt zu einem Ende. Das komplette
Wettbewerbsprogramm kommt in zwei großen Abschlusskonzerten zu fulminanten
Auffu?hrungen. Während das am 22. April in Unterkirchberg stattfindende
Sparkassenkonzert den Sparkassenkunden der Filialen Ulm und Ehingen
vorbehalten ist, öffnet das KVJBO am 23. April um 18:00 die Tu?ren der Lindenhalle in
Ehingen fu?r alle Musikfans. Dargeboten wird nicht nur das Wettbewerbsprogramm,
auch Liebhaber der Klarinette kommen bei der Auffu?hrung des Konzertstu?ck Nr. 2
Op. 114 von Felix Mendelssohn-Bartholdy voll und ganz auf ihre Kosten. Bei diesem
Solostu?ck fu?r zwei Klarinetten und Blasorchester in der Transkription von Harry Gee
werden zwei Ausnahmetalente aus den Reihen des KVJBOs gefordert. Der Eintritt
ist frei!
In der Weltmeisterschaftsvorbereitung macht außerdem das Landesblasorchester
Baden-Wu?rttemberg unter der Leitung von Björn Bus halt in Ehingen. Beide
Orchester präsentieren ihre Leistungen am 01. Juli um 19:30 Uhr in der Lindenhalle.
Ob sich die aufwendigen Proben gelohnt haben, das erfahren die Musiker Ende Juli.
Dann kehrt das Nachwuchsorchester aus Kerkrade zuru?ck und darf sich vielleicht
weltmeisterschaftlich freuen. Seien Sie gespannt!

Foto: C. Kirsch

Rückblick Gemeinschaftskonzert "KVJBO und holländisches Orchester"

Eine Wucht war das Gemeinschaftskonzert am 29. Oktober 2016 mit dem holländischen Orchester und dem Kreisverbandsjugendblasorchester Ulm/Alb-Donau. Spielfreude und Präzision! Das 1999 aus der Taufe gehobene Kreisverbandsjugendblasorchester Ulm/Alb-Donau ist eine Erfolgsgeschichte, die sich sehen lassen kann und mit der Sparkasse Ulm auch einen zuverlässigen Förderer an der Seite hat. Das bewies sich einmal mehr beim Gemeinschaftskonzert mit dem holländischen Orchester Harmonie St. Caecilia Nieuwenhagen in der Lindenhalle in Ehingen.
„Musik braucht keine Dolmetscher“, meinte Sparkassen-Vorstand Manfred Oster zur Begrüßung im schon lange ausverkauften Saal. Auch Harry Leunessen, der stellvertretende holländische Bürgermeister, lobte die Musik und insbesondere die Gastfreundschaft der Schwaben. Die drückte sich auch darin aus, dass sich drei Musiker des KVJBO umstandslos dazu bereit erklärten, fehlende Musiker bei den Holländern zu ersetzen.
Unter der Leitung ihres Dirigenten Jo Zegers unternahmen die Holländer, die im Gegensatz zu den Schwaben über eine 126-jährige Orchestergeschichte verfügen und vorwiegend aus gesetzteren Erwachsenen bestehen, eine musikalische Reise von Spanien bis Amerika und Mexiko. Mit dem dritten Teil aus Adam Gorbs „Summer Dances“ ging die Party ab und bei der „Star Wars Saga“ mit dem ruhigen Mittelteil bewies das Orchester, dass es in den zarten Stimmungen genau so zuhause ist wie im martialischen Orchesterklang. In „Gabriel‘s Oboe“ von Ennio Morricone grifft der Dirigent selber zur Oboe und verzauberte zusammen mit dem Solisten Paul Kicken nicht nur die Urwald-Indianer, sondern auch das Publikum. Die Musikerinnen des KVJBO schauten genau hin, wie ihre Kollegen den Solopart präsentierten. Man wird sich nämlich nächstes Jahr als konkurrierende Teilnehmer beim World Music Contest in Kerkrade treffen. Ein österreichischer Marsch war der Rausschmeißer in die Pause.


Das KVJBO mit seinem mitreißenden Dirigenten Franco Hänle griff bei seinem Auftritt in die Vollen und überwältigte fast mit voluminöser Power. „JoyRide“ von Michael Markowski strahlte in orchestraler Fülle, während David Maslankas „Give Us This Day“ einzelne Klänge tröpfeln ließ. Man stürzte mit dem Orchester vom Donnergetöse direkt in die Frühlingsstimmung und vom Tutti ins Meditative. Das KVJBO kann elastisch und energisch spielen. Sein Dirigent Franco Hänle tanzt und tobt wahlweise, je nach Tempo und Erfordernis. Forciert am Flügel, tänzerisch bei den Flöten und gewaltig bei den Hörnern rissen die jungen Musiker ihr Publikum mit. Auch in den James-Bond-Titeln waren Romanzen und gefährliche Missionen zu hören. „Sie haben sich einen tollen Scheck erspielt“, meinte Sparkassen-Vorstand Manfred Oster am Ende zu den Musikern. Auch die Filialdirektoren Helmut Hipper und Jürgen Glökler dankten den beiden Dirigenten. Der Vorsitzende des Blasmusik-Kreisverbands Matthias Dolpp durfte einen Scheck über 10 000 Euro entgegen nehmen. Damit sind weitere Auftritte, Konzertreisen und Probentermine gesichert. Seitens der Holländer dankte der Orchestervorsitzende Eric Vincken für alle musikalische Unterstützung und den angenehmen Aufenthalt. Die Zugabe gestalteten beide Orchester miteinander und im kleinen Saal kam man sich kurz vor Mitternacht beim gemeinsamen Essen näher. Dazu unterhielten die Ehgnerländer. Bei der Gelegenheit wurden Christina Stemmer (Horn) und David Baur (Klarinette) für ihre 10-jährige Mitgliedschaft im KVJBO geehrt. David Baur hatte auch in mühevoller Kleinarbeit das Gemeinschaftskonzert auf die Beine gestellt.

Quelle: Christina Kirsch, SWP, 31.10.2016
http://www.swp.de/ehingen/lokales/ehingen/mit-musikalischer-wucht-13913478.html

Foto: C. Kirsch

Verabschiedung von Landrat Heinz Seiffert

Musikalischer Abschied für Landrat Heinz Seiffert

Manchmal passt einfach alles zusammen. So wie bei der Verabschiedung von Heinz Seiffert am Freitag in Ehingen. Da überbringt der neue Vize im Regierungspräsidium Tübingen, Dr. Utz Remlinger, dem Landrat seine Entlassungsurkunde, weil dem RP im Laufe der Woche ja der Chef abhandengekommen und der neue noch nicht da ist. Und was macht der schlagfertige Seiffert daraus? Es sei ihm bewusst geworden, sagte er am Freitag unter dem Lachen der mehr als 500 Freunde, Weggenossen und Mitarbeiter, „wie schön es doch ist, wenn man seinen Abschied selber bestimmen kann.“

Was Seiffert bis zuletzt tut. Die Feier am Freitag trägt bis ins Detail seine Handschrift: mehr Musik als Worte, und mit dem Kreisverbandsjugendblasorchester ein Klangkörper, der sich nicht zuletzt dank der Förderung durch den Alb-Donau-Kreis mit breiter Brust neben der Jungen Bläserphilharmonie Ulm zum Spitzenensemble entwickelt hat. Mehr Begegnung als Reden, die Anerkennung des Lebenswerks des 64-Jährigen liegt im Hiersein der Gäste: Kreisräte und Bürgermeister, politische Freunde, Vorgänger und Nachfolger, Vertreter von Kirchen, Wirtschaft, Bundeswehr, Behörden und Institutionen, dazu Führungskräfte aus den Einrichtungen des Kreises, von den Gesundheitszentren bis zu den beruflichen Schulen. Die Kreisfahne ist die einzige Dekoration in der Lindenhalle, und zum Essen gibt es mit Linsen und Spätzle „und hoffentlich Saitenwürste ond a Rauchfloisch drzu“ das Lieblingsgericht von Seiffert.

„Mir hend ons jedenfalls bemüht“, sagt der angehende Ruheständler in seiner Begrüßung im Rückblick auf elf Jahre Landrat. „Du hast Dich um den Alb-Donau-Kreis verdient gemacht“, lobt ihn dann kurz darauf  Wolfgang Mangold stellvertretend für alle Kreisräte und Bürgermeister. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler und ehemalige Bürgermeister von Langenau erweitert den Zeitraum der Betrachtung um die 26 Jahre, in denen Seiffert zuvor schon Mitglied des Kreistags war, und sagt unter starkem Beifall: „Mit Dir geht einer von uns, ein echter Kommunaler mit Bodenhaftung.“

Mangolds kurze Rede ist die einzige, die auf Seiffert gehalten wird, ansonsten spricht der Landrat nach seiner Begrüßung nur nochmals zum Schluss, um sich zu bedanken. Keine zukunftsweisenden Hinweise auf anstehende Herausforderungen des Alb-Donau-Kreises und auch keine Schlussbilanz über ein Wirken, das für sich spricht und in der guten Verfassung der beruflichen Schulen bis zu Gesundheitszentren und Pflegeheimen seinen Ausdruck findet. Dafür umso mehr Persönliches: Dank an dieses grandiose Kreisverbandsjugendblasorchester, kurz KVJBO genannt, dem nach John Miles’ „Music“ die Leute in der Lindenhalle minutenlang stehend applaudieren. Von Verdis „gran finale per il secondo atto“ aus der Oper Aida reiht sich ein starkes Stück ans andere; versteht sich, dass Seiffert auch „My Way“ oder „Funiculi Funicula“ selbst ausgesucht hat. Dank aber auch an Heiner Scheffold, den Stellvertreter und Nachfolger, mit dem er den Übergang besprochen hat, „oft mit einem Zigärrle“, und bei dem er das schöne Amt des Landrats im Alb-Donau-Kreis in guten Händen weiß, auch wenn Scheffold einen gravierenden Fehler habe, wie Seiffert am Freitag sagte: Er sei Fan von Bayern München und habe Mitleid mit dem VfB.

Quelle: http://www.swp.de/ehingen/lokales/ehingen/Zapfenstreich-Lindenhalle-Abschied-Kreisverbandsjugendblasorchester-Landrat-Ruhestand-Musikalischer-Abschied-fuer-Landrat-Heinz-Seiffert;art1222917,4018597
Foto: Jürgen Emmenlauer
Text: Matthias Stelzer

Frühjahrskonzert 2016

Gemessen und im Galopp

Genuss pur: Ein umjubeltes Benefizkonzert hat das Jugend-Blasorchester des Kreisverbands am Sonntag vor rund 600 Zuhörern präsentiert.

Leere Stühle auf der Bühne und nur ein paar Bläser am äußersten Bühnenrand. So sah die Szenerie beim ersten Stück des Benefizkonzertes des Kreisverbands-Jugendblasorchesters in der Ehinger Lindenhalle aus. Das 55 Mitglieder starke Orchester begann unter der Leitung von Franco Hänle sein grandioses Konzert zunächst mit feiner Kammermusik. Der "Canzon septimi toni No. 1" des Renaissance-Komponisten Giovanni Gabrielli eröffnete einen Konzertabend, der nicht nur einen guten Zweck erfüllte (wir haben berichtet), sondern auch ein musikalischer Hochgenuss war.

Man sei durch die Romreise in den Osterferien italienisch inspiriert worden, erklärte der Dirigent. Mit Richard Strauss' "Auf stillen Waldespfad" nahm das Orchester aber auch ein deutsches Stück mit auf die Romreise, die für die Musiker ein tolles Erlebnis gewesen sein muss. Denn sie spielten im Petersdom und bei der Papstaudienz, sahen den Papst zwei Meter neben sich vorbeifahren und verzückten bei den Proben die Hotelgäste.

Den zwei kammermusikalischen Stücken folgte die wilde Ouvertüre aus "Le Carnaval Romain", in der die Musiker ausgelassen dahingaloppierten. Zu Beginn der Ouvertüre schmeichelte sich ein weiches Englischhorn in die Gehörgänge der Zuhörer. Mit Richard Wagners Trauermusik versetzte das phantastisch spielende Orchester sein Publikum erneut in eine andere Stimmung. Getragen und heroisch erklang eine Trauermusik, die Richard Wagner zu Ehren Carl Maria von Webers komponiert hatte. Dabei bediente sich Wagner an Webers musikalischen Motiven. Zum Genießen lud auch Amilcare Ponchiellis "Sinfonia per Banda" ein, bei sich die Holzbläser ordentlich ins Zeug legen mussten.

Man habe in Rom öfter mal improvisieren müssen, erläuterte Franco Hänle eine Programmänderung und erzählte ein Anekdote. Zu Ehren des Papstes hatten die Musiker die Vatikanhymne von Gounod einstudiert. Zwei Minuten vor der Aufführung erfuhren sie dann, dass sie alles spielen dürften, nur keine Hymne und schon gar nicht die Vatikanhymne. Vor Ehinger Publikum war die Hymne jedoch durchaus willkommen.

Nach der Pause spielte das jugendliche Orchester mit "Funiculi Funicula" einen schmissigen Ohrwurm und ließ zur Filmmusik aus Ben Hur die Streitwagen auffahren. In die Arena di Verona fühlte man sich beim großen Final aus Giuseppe Verdis Oper Aida versetzt. Der Ehrenvorsitzende des Kreisverbands, Karl Glöckler, der die Romreise organisiert hatte, bedankte sich im Namen des Publikums für den musikalischen Genuss und die Unterstützung des Projekts "wegive", das ein Ausbildungszentrum in Ghana unterstützt.

Der Kreismarsch krönte das Konzert ausnahmsweise einmal nicht. Obwohl Karl Glöckler die Zuhörer schon zum Mitklatschen eingeladen hatte. "Wir spielen zum Runterkommen und für den ruhigen Puls den immer aktuellen Bach", kündigte Franco Hänle die letzte Zugabe an. Nichts gegen den Kreismarsch, aber Bachs "Wachet auf" war wunderschön und tat als Schlusspunkt unter rasante Klangkaskaden richtig gut. Es waren zweieinhalb Stunden Genuss pur.

Quelle: Christina Kirsch, SWP, 05. April 2016 http://www.swp.de/ehingen/lokales/ehingen/Print-Benefizkonzert-Lindenhalle-Galopp-Buehnenrand-Kreisverband-Blaeser-Gemessen-und-im-Galopp;art4295,3766646

Foto: Christina Kirsch, swp

Das Konzertjahr 2016

Das Konzertjahr 2013

Benefizkonzert am 07.04.2013 in der Lindenhalle Ehingen
Sparkassenkonzert mit dem KJO Böblingen am 26.10.2013 in Langenau
Gerhard Weiser Benefizkonzert mit dem LBO am 27.10.2013 in der Lindenhalle in Ehingen

Das Konzertjahr 2012

Frühjahrskonzert mit dem HMK 10 am 15.04.2012 in der Lindenhalle Ehingen
Internationales Jugendmusikfestival vom 15.-17.06.2012 in Ehingen
Probenphase im Herbst in der Kaufmännischen Schule
Sparkassenkonzert mit dem KJBO Freudenstadt am 03.11.2012 in Emerkingen
Doppelkonzert mit dem KJO Böblingen am 04.11.2012 in Magstadt

Rückblick

13.04.2010

KVJBO gewinnt Internationalen Blasorchesterwettbewerb in Wehr

Das Kreisverbandsjugendblasorchester Ulm/Alb-Donau unter Leitung von Josef Christ hat am 10. April 2010 beim 8. Internationalen Jugendkapellentreffen in Wehr/Baden mit 94,7 Punkten den ersten Platz in der Höchststufe belegt....weiter lesen »


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