Rückblick zum Jubiläum 40 Jahre Kreisverband

Der Blasmusikkreisverband hat sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Jugend-Dirigent Josef Christ und Geschäftsführer Uli Müller wurden verabschiedet.

Parmaschinken und Foto-Collagen gab es zum Abschied für den Dirigenten Josef Christ und Geschäftsführer Uli Müller.

Das Kreisverbandsjugendblasorchester (KVJBO) ist 1999 zum 25-jährigen Bestehen des Blasmusikkreisverbandes Ulm/Alb-Donau gegründet worden. Nun feierte der Verband sein 40-jähriges Bestehen, dazu gab das Orchester aus 54 Jugendlichen am Sonntagabend ein umjubeltes Konzert in der Ehinger Lindenhalle. Für die jungen Spitzenmusiker wird sich einiges ändern: Dirigent Josef Christ wurde am Ende des Konzertes verabschiedet, auch Geschäftsführer Uli Müller wird im Orchester nicht mehr tätig sein. Die organisatorischen Aufgaben übernehmen künftig Orchestermitglieder. Für den Dirigentenposten gibt es bereits 23 Bewerber. Sara Frank aus Allmendingen und Thomas Mayer aus Blaubeuren bereiteten Christ und Müller mit einer humorvollen Ansprache einen schönen Abschied. Sara Frank bestätigte Christ ein gutes Händchen für die Stückeauswahl. "Papa" sei er unter den Musikern genannt worden und "was der Papa sait, des tuat ma". Kreisvorsitzender Karl Glöckler dankte für das erstklassige Konzert.

Bereits zuvor war das 40-jährige Bestehen des Blasmusikkreisverbandes gefeiert worden, dazu spielte das Kreisverbandsseniorenorchester unter Leitung von Hans Jürgen Tichy. Die Geschichte werde zeigen, wie schwäbisch gescheit der Verband noch werde, meinte Glöckler. Mit 40 zeige sich der Verband im besten Alter und habe unter der Leitung von Glöckler "bereits drei Kinder gezeugt", sagte Rudolf Köberle, Präsident des baden-württembergischen Blasmusikverbandes. Die Kinder: das vor 15 Jahren gegründete Kreisverbandsjugendblasorchester, die vor zehn Jahren ins Leben gerufene Stiftung Blasmusikjugend, und das 2006 gegründete Kreisseniorenorchester. Das zeige, dass Blasmusik allen Generationen etwas biete, sagte Landrat Heinz Seiffert: "Blasmusik gehört zum Großartigsten, was unser Land zu bieten hat."

Mit Karl Glöckler und Karl Traub wurden "beispielhaft", so Köberle, zwei Persönlichkeiten geehrt, die sich für die Blasmusik stark machen. Seit 40 Jahren engagiere sich Traub für die Blasmusik, wirke im Landtag als Vorsitzender im Ausschuss ländlicher Raum an wichtiger Stelle. Traub erhielt die Erich-Ganzenmüller-Medaille in Gold. Karl Glöckler setzte seine Leidenschaft als Musiker, Dirigent und Vereinsfunktionär um. 1989 wurde er zum Kreisvorsitzenden gewählt. Er habe den Kreisverband seit 25 Jahren mit Führungsstärke geleitet, meinte der Landrat, der das Wort "Führungsstärke" auf schwäbisch in "Gwalttätigkeit" übersetzte. Glöckler wurde die Ehrenmedaille in Gold mit Diamant überreicht.

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