Rückblick 42. Kreismusikfest des Blasmusikkreisverbandes Ulm/Alb-Donau in Hüttisheim vom 19.-22.06.2014

Foto: Franz Glogger

Ergebnisse vom Wertungsspiel siehe Ende des Textes (pdf-Datei).

"Mehr als zufrieden" ist der Musikverein Hüttisheim mit dem Verlauf des 42. Kreismusikfestes. Höhepunkte waren gestern der Auftritt des Gesamtchors und der Festumzug mit mehr als 2000 Blasmusikern.

Anschließend zogen die Kapellen - etliche kamen aus den Nachbarkreisen bis aus dem Oberallgäu - bunt gemischt mit Festwagen durch Hüttisheims Hauptstraße zum Festzelt. Dicht gesäumt standen die Besucher am Straßenrand und munterten Musiker auf, die angesichts der Hitze mindestens so viele Schweißperlen wie Töne produzierten, und beklatschen die Gruppen: aufwendig hergestellte Modelle der Hüttisheimer Pfarrkirche St. Michael und der St. Antoniuskapelle, eine Schulklasse wie anno dazumal, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte oder "Binders Wagnerei".

Georg Binder ließ das Ziehmesser übers Holz gleiten, dass die Späne flogen. Mit dem Zuzug der Wagnerfamilie Binder 1854 beginnt die Geschichte der 160 Jahre Hüttisheimer Blasmusik.

Den runden Geburtstag hatte der Verein zum Anlass genommen, das Kreismusikfest auszurichten. Es war bereits das vierte Mal. Dafür gab es viel Lob vom Vorsitzenden des Blasmusikkreisverbands Karl Glöckler und vom Schirmherrn Heinz Seiffert. Ein außerordentlich umtriebiger Verein, der dem Kreisverband immer wieder vorbildlich zuarbeitet, hieß es.

Als Anerkennung gab es von Landratsamt eine Trompete und ein Fagott. Zufrieden war auch die Jury mit den Auftritten bei den Wertungsspielen, trotz einer mit zehn Kapellen verhältnismäßig geringen Beteiligung, wie Vorsitzender Steffen Jäggle berichtete. Die Leistungen seien überwiegend sehr gut und alle drei Kategorien - klassisch, traditionell und Marschmusik - besetzt gewesen.

"Mehr als zufrieden" war Jäggle mit dem Verlauf und dem Besuch der Veranstaltungen. Bereits der Auftakt am Donnerstag, dem "Tag der Blasmusik", sei gut besucht gewesen. Dem Ruhetag am Freitag folgte dann der Sturm am Samstag mit der SWR 3-Party für die Jüngeren und schlussendlich mit dem Festumzug, der anschließend das große Zelt fast zwangsläufig vollspülte. "Es ist gigantisch, was hier abläuft", genoss Jäggle die Stimmung. An den Tag danach dachte er nur nebenbei: "Ich denke, da sind wir alle nur müde."


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